Jeztz buchen : Comacchio – Ein bisschen wie in Venedig

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Comacchio – Ein bisschen wie in Venedig

Unser programmvorschlag

Entdecken Sie mit uns die Gassen und Kanäle im „Klein-Venedig“

Comacchio ist sicherlich der reizendste und ungewöhnlichste Ort des Po-Deltas, ein Landstrich, an dem die Natur noch jährlich baut. Trotzdem kann Comacchio auf eine Jahrtausende lange Geschichte zurückblicken: Nachkomme der Etruskerstadt Spina, Römersiedlung, dominiert von der Herrscherfamilie Este und dem Kirchenstaat. Dank des abgelegenen Standortes schaffte es Comacchio, den malerischen Charme eines Lagunenstädtchens zu erhalten.

Comacchio entstand auf 13 Inseln. Diese werden noch immer von Kanälen umgeben und mächtigen Steinbrücken verbunden. Die einfachen Häuser in zarten Pastelltönen spiegeln sich im Wasser dieser Kanäle und heben sich von der Farbe des Himmels ab.

Unser Spaziergang beginnt mit der beeindruckenden Trepponti-Brücke, einst wie ein Stadttor und heute noch immer Wahrzeichen von Comacchio. Von drei verschiedenen Gassen erheben sich Treppenrampen, die eine Kreuzung von fünf Wasserläufen überspannen. Von diesem erhöhten Standpunkt wirft man den ersten Blick auf das Netz aus Gassen und Kanälen.

Entlang einer solchen Wasserstraße erreichen wir das Alte Gefängnis. Gegenüber erhebt sich der mächtige, klassizistische Bau des Ehemaligen Krankenhauses. Heute ist darin das Museo del Delta Antico untergebracht. Beim Besuch dieses neuen Museums können wir anhand archäologischer Funde die Geschichte des Po-Deltagebietes nachverfolgen. Im Erdgeschoss wird die gesamte Landung eines vor 2000 Jahren gesunkenen römischen Schiffes ausgestellt, neben Tonamphoren auch die Ledersandalen und Kleidungsreste der Passagiere. Fast hundert Jahre musste Comacchio warten, bis in diesem Museum wenigstens ein paar der Schätze der etruskischen Hafenstadt Spina ausgestellt wurden.

Comacchio bedeutet aber auch vor allem Aal. Jahrhunderte lang war der Aalfang Lebensgrundlage der Bewohner. Nach der Großrenovierung wird in der Fabbrica dei Marinati, anhand von alten Fotos und Filmen, das harte Leben der Aalfischer gezeigt. Kupferkessel, Holzboote und vor allem die Reihe von zwölf Feuerstellen verdeutlichen das traditionelle Verfahren für marinierten Aal von Comacchio. In den Herbstmonaten können Sie der Verarbeitung zusehen.

 


Die oben aufgelisteten Denkmäler werden nicht unbedingt in dieser Reihenfolge besucht. Bei der Organisation des